Noch ein Monat – der Countdown läuft

Langsam aber sicher rückt der Tag unserer Abreise näher. Genau in einem Monat, am 29. September 2012 um 16:25h, steigen wir in den Flieger Richtung Neuseeland. Etwa 28 Stunden und drei Zwischenstopps (London, Singapur und Sydney) später werden wir im Süden Neuseelands in Queenstown landen. Flugtickets und Reisepass haben wir in der Tasche, die erste Nacht im Hostel ist gebucht und der Camper steht dann hoffentlich, wie vereinbart, am 2. Oktober 2012 für die weitere Erkundung der beiden Inseln bereit. Prinzipiell könnte es also losgehen – wären da nicht eine umfassende To-Do-Liste, die die Vorfreude noch im Zaum hält, und einige Tage Arbeit, die wir noch ordentlich hinter uns bringen müssen.

Was die Arbeit betrifft, so haben wir beide das große Glück, dass unsere Arbeitgeber uns die Möglichkeit bieten, für sechs Monate ein Sabbatical einzulegen, um anschließend wieder in unsere derzeitigen Jobs einzusteigen. Was die To-Do-Liste betrifft, so werden wir irgendwie das unheimliche Gefühl nicht los, dass die Liste von Tag zu Tag länger wird, statt kürzer.

Nichtsdestotrotz haben wir schon einige wichtige Punkte auf unserer Agenda abgearbeitet, so haben wir inzwischen einen Untermieter für unsere Wohnung, einen Stellplatz für Auto und Motorrad sowie für unser Hab und Gut aus der Wohnung gefunden, jemanden ausfindig gemacht, der uns im Job während unserer Abwesenheit vertritt, unsere Ausrüstung zu 90% vervollständigt, uns eine Batterie an Passfotos für diversa Visa zugelegt, alle Infos rund um Visa und Einreisebedingungen für unsere Wunschziele zusammengetragen, eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen und uns zwei große Travel-Rucksäcke zugelegt, um nur ein paar Dinge zu nennen.

Bei den Punkten, die noch offen sind, finden sich unter anderem die letzten Arzt- und Zahnarztbesuche, die letzte noch ausstehende Impfung und Abstimmung mit diversen Versicherungen, die Komplettierung der Reiseapotheke, die Vervollständigung unseres Überweisungs- und Abhebungsplans, das Zusammenstellen von allen wichtigen Adressen, Telefon- und Notfallnummern, die Abmeldung unseres Autos, die Verabschiedung von Freunden und Familie, Probepacken mit anschließendem richtigen Packen und vieles mehr. Außerdem haben wir uns noch immer nicht für eine gemeinnützige Organisation entschieden, die wir während unseres Sabbaticals für einige Wochen vor Ort unterstützen möchten. Erste Kontakte sind bereits geknüpft, die Details werden sich aber hoffentlich in den nächsten Wochen ergeben. Was mit dem größten Zeitaufwand verbunden sein dürfte: Kurz vor Abflug müssen wir unsere Wohnung weitgehend leer räumen, noch mal auf dem Wertstoffhof vorbeischauen und die übrigen Sachen bei einem netten Kollegen einlagern, der außerhalb der Stadt wohnt und uns in seinem Keller Stauraum zur Verfügung stellt.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die uns mit hilfreichen Tipps und Geschenken sowie tatkräftig und moralisch unterstützt haben, sich für unser Vorhaben interessieren und dies hoffentlich auch in Zukunft weiter tun werden! Wir werden Euch vermissen.

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